hin&weg
 
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Über diese Anwendung

So unterschiedliche Stichworte wie Pendlerpauschale, Wochenendpendler, Suburbanisierung, Schrumpfungsregionen deuten auf einen gemeinsamen, großen Trend der letzten Jahrzehnte hin: Mobilität ist ein Faktor, der das Leben von Menschen, aber auch die Entwicklungschancen von Regionen und Städten in hohem Maße prägt. Dass diese Mobilität in der Regel nicht nur aus persönlichen und individuellen Motiven resultiert, sondern sowohl räumliche als auch zeitliche Trends auszumachen sind, lässt sich mittels einer kartographischen Visualisierung besonders gut aufzeigen.
 

Statistische Daten zu Migrations- und Pendelbewegungen unterscheiden sich von anderen statistischen Kennzahlen in einem entscheidenden Punkt: Sie treffen eine Aussage über die Beziehung zweier Raumeinheiten – sie enthalten also durch ihre „von-A-nach-B-Aussage“ eine räumliche Dynamik. Das lässt diese Daten für viele kartographische Visualisierungssysteme „schwer verdaulich“ erscheinen, d.h. sehr komplex und kaum nachvollziehbar. hin&weg wurde speziell auf die Erfordernisse der Benutzer solcher Daten hin entwickelt und ermöglicht auf einfache Art und Weise eine Visualisierung von Zusammenhängen aus den verschiedenen Themenbereichen der Mobilität.
 

hinundweg1 In einer lokalen Kooperation mit statistischen Fachleuten der Städte Leipzig und Halle entstand 2004 eine erste nicht-öffentliche Version von hin&weg. Sie leistete bisher Nutzern aus den Bereichen Verwaltung, Planung sowie universitärer und außeruniversitärer Forschung gute Dienste und lieferte „Bilder“, wo es lange nur Statistiken und Tabellen gab.
 

hinundweg1Von der seit 2008 vorliegenden neuen Version sind wir so überzeugt, dass wir der Öffentlichkeit mit Daten zu den Umzügen innerhalb Berlins einen Einblick in das System geben wollen. Mit wenigen Klicks finden sie heraus welche Ecken die Berliner „dufte“ finden und wo man weniger gern hinzieht.
 

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